LINVO Capital
Insights · 5 Min. Lesezeit

Immobilien als Kapitalanlage: Was Deutschland denkt – Umfrage 2025

Worum es geht

Die meisten Deutschen wissen, dass das Sparbuch nichts bringt. Und sparen trotzdem so weiter. Warum? Wir haben 201 Arbeitnehmer gefragt, wie sie ihr Geld anlegen, was sie von einer Immobilie als Kapitalanlage erwarten und welche Sorge sie vom Kauf abhält. Die Antworten zeigen ein Muster, das du vielleicht an dir selbst wiedererkennst.

Auf einen Blick
  • 58 % setzen auf Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld. Nur 17 % investieren in Immobilien.
  • Altersvorsorge ist mit 35 % der wichtigste Grund für einen Immobilienkauf, noch vor der Absicherung der Familie.
  • Größte Bremse: zu hohes Eigenkapital (44 %). Bei LINVO Capital geht es ab 40.000 € Eigenkapital und 3.000 € netto im Monat.
01

Wo die Deutschen ihr Geld anlegen: Das Sparbuch führt

Wo legst du dein Geld an? Anteil der Befragten in Prozent, Mehrfachnennung möglich
Klassische Anlagen (Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld)
58 %
Wertpapiere (Aktien, ETFs, Fonds)
36 %
Kryptowährungen
25 %
Andere Anlagen (z. B. Edelmetalle, Beteiligungen)
18 %
Immobilien
17 %
Ich lege derzeit kein Geld an
17 %
Deutschlandweite Online-Umfrage von LINVO Capital 2025 unter Arbeitnehmern (mindestens 30 Stunden pro Woche), n = 201.

Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld sind mit 58 % die beliebtesten Anlageformen der Befragten. Das ist bemerkenswert, denn genau diese Anlagen verlieren seit 2022 real an Wert. 36 % halten Wertpapiere, 25 % Kryptowährungen. In Immobilien investieren nur 17 %, genauso viele legen derzeit gar kein Geld an.

Das Muster dahinter: Die Mehrheit wählt, was sich sicher anfühlt, nicht was rechnerisch sinnvoll ist. Warum das auf dem Tagesgeldkonto teuer wird, zeigt der Beitrag Tagesgeld vs. Inflation: Warum dein Erspartes real schrumpft.

Die Mehrheit wählt, was sich sicher anfühlt, nicht was rechnerisch sinnvoll ist.
02

Warum Deutschland in Immobilien investiert: Altersvorsorge vor allem

Was wäre dir bei einer Immobilie als Kapitalanlage am wichtigsten? Anteil der Befragten in Prozent
Altersvorsorge
35 %
Familie absichern
20 %
Passive Einnahmen
13 %
Vermögen durch Wertsteigerung aufbauen
9 %
Eine gute Lage mit hoher Nachfrage
7 %
Immobilienbesitzer sein
5 %
Inflationsschutz
4 %
Geringer Verwaltungsaufwand
3 %
Steuervorteile erzielen
1 %
Deutschlandweite Online-Umfrage von LINVO Capital 2025 unter Arbeitnehmern (mindestens 30 Stunden pro Woche), n = 201.

Mit 35 % ist die Altersvorsorge der wichtigste Grund, eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen. Es folgen die Absicherung der Familie (20 %) und passive Einnahmen (13 %). Steuervorteile nennt nur 1 % der Befragten. Dabei sind sie in der Praxis oft der Hebel, der die Rechnung überhaupt aufgehen lässt. Die wenigsten wissen das, und genau deshalb lohnt es sich, es einmal für die eigene Situation durchzurechnen.

So funktioniert Altersvorsorge mit einer vermieteten Wohnung: Ein großer Teil des Kaufpreises wird über die Bank finanziert. Die Mieteinnahmen tragen die Rate mit, dazu kommen die Steuervorteile. Über die Jahre wird die Verbindlichkeit kleiner, und im Ruhestand liefert die Wohnung regelmäßige Einnahmen, unabhängig von Börsenschwankungen.

03

Wem Anleger vertrauen: Bank, Berater, Bekannte

Welchen Informationsquellen vertraust du bei Immobilieninvestments am meisten? Anteil der Befragten in Prozent, Mehrfachnennung möglich
Bank oder Finanzberater
52 %
Freunde und Bekannte
36 %
Immobilienportale (z. B. Immoscout, Immowelt)
23 %
Fachzeitschriften, Fachbücher, Online-Magazine
19 %
Online-Bewertungen
18 %
YouTube
17 %
Online-Foren (z. B. Reddit)
10 %
Podcasts
10 %
Blogbeiträge
8 %
Beiträge auf LinkedIn
6 %
Beiträge auf Instagram und Facebook
4 %
Deutschlandweite Online-Umfrage von LINVO Capital 2025 unter Arbeitnehmern (mindestens 30 Stunden pro Woche), n = 201.

Wer in Immobilien investieren will, fragt sich schnell: Wem kann ich glauben? Online gibt es unzählige Meinungen von Maklern, Influencern und selbsternannten Experten. Die Befragten setzen vor allem auf Bank und Finanzberater (52 %) sowie Freunde und Bekannte (36 %). Immobilienportale (23 %) und Fachmedien (19 %) folgen mit Abstand.

Was dabei auffällt: Menschen vertrauen Menschen, nicht Plattformen. Deshalb zeigen wir dir keine Hochglanzversprechen, sondern Kunden, die den Weg schon gegangen sind. Was sie sagen, siehst du in den Kundenstimmen.

04

Co-Living: 81,5 % sehen hohes Potenzial

Wie schätzt du das Potenzial moderner Wohnformen wie Co-Living ein? Anteil der Befragten in Prozent
81,5 % sehen eher hohes bis
sehr hohes Potenzial
Sehr hoch
13,4 %
Hoch
33,8 %
Eher hoch
34,3 %
Eher gering
10,9 %
Gering
6,5 %
Sehr gering
1,0 %
eher hoch bis sehr hoch eher gering bis sehr gering
Deutschlandweite Online-Umfrage von LINVO Capital 2025 unter Arbeitnehmern (mindestens 30 Stunden pro Woche), n = 201.

Junge Berufstätige, Studierende und Berufseinsteiger suchen flexible, bezahlbare Wohnlösungen in der Stadt. Klassische Mietwohnungen stoßen hier an ihre Grenzen, preislich wie konzeptionell. 81,5 % der Befragten schätzen das Potenzial moderner Wohnformen wie Co-Living als eher hoch bis sehr hoch ein. Für Anleger heißt das: hohe Auslastung und eine Zielgruppe, die wächst. Mehr dazu im Beitrag „Co-Living-Investment: Chancen und Risiken für Anleger“.

05

Was Deutschland beim Immobilienkauf bremst: die Eigenkapital-Frage

Was hält dich vom Kauf einer Immobilie ab? Anteil der Befragten in Prozent
Zu hohes Eigenkapital nötig
44 %
Unerwartete Instandhaltungskosten
28 %
Leerstand oder schwierige Vermietung
14 %
Zu hoher zeitlicher Aufwand
10 %
Etwas anderes (z. B. Mietnomaden, offene Baufinanzierung)
1 %
Deutschlandweite Online-Umfrage von LINVO Capital 2025 unter Arbeitnehmern (mindestens 30 Stunden pro Woche), n = 201.

Knapp die Hälfte der Befragten (44 %) glaubt, das nötige Eigenkapital sei zu hoch. Hier liegt die wichtigste falsche Annahme der ganzen Umfrage. Üblich sind 20 bis 30 % der Gesamtkosten, und viele rechnen deshalb gar nicht erst weiter. Bei LINVO Capital geht es ab 40.000 € Eigenkapital und 3.000 € netto im Monat. Ob das bei dir passt, ist im Gespräch in wenigen Minuten geklärt.

28 % fürchten unerwartete Instandhaltungskosten, 14 % Leerstand oder eine schwierige Vermietung, 10 % den Zeitaufwand. Alle drei Sorgen haben denselben Ursprung: die Annahme, alles selbst machen zu müssen. Beim Co-Living-Konzept von LINVO Capital wird die Wohnung vor dem Erstbezug saniert, zimmerweise vermietet und komplett verwaltet. Du entscheidest, wir machen den Rest.

06

Dein nächster Schritt

Die Umfrage zeigt: Die meisten warten, weil sie ihre eigene Ausgangslage nie geprüft haben. Du kannst das in 20 Minuten nachholen. Im kostenfreien Strategievorgespräch schauen wir auf deine Zahlen und sagen dir ehrlich, ob eine Wohnung in München für dich sinnvoll ist oder ob du besser noch wartest.

Stand: Oktober 2026 · Erstveröffentlichung 24. Oktober 2025

Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Steuer-, Rechts-, Finanz- oder Anlageberatung. Alle Zahlen sind Beispiele, Durchschnitts- oder Vergangenheitswerte und keine Zusage für die Zukunft. Immobilien sind eine langfristige Anlage mit Risiken, zum Beispiel Wertschwankungen, Leerstand, Zinsänderungen oder unerwartete Kosten. Steuerliche Effekte hängen von deiner persönlichen Situation ab. Lass dich vor einer Entscheidung von deinem Steuerberater oder einer qualifizierten Fachperson beraten. Jede Investitionsentscheidung triffst du eigenverantwortlich.

Strategievorgespräch

Was heißt das für dich?

Das klärst du nicht mit einem Beitrag, sondern in 20 Minuten. Wir schauen auf deine Zahlen und sagen dir ehrlich, ob eine vermietete Wohnung in München zu dir passt.

Strategievorgespräch sichern 20 Minuten am Telefon, kostenfrei und unverbindlich.
Weiterlesen

Das könnte dich auch interessieren.

10.000 € Tagesgeld · 2023 −482 € real verloren, trotz Zinsen
4 Min. Lesezeit Tagesgeld vs. Inflation: Warum dein Erspartes real schrumpft Tagesgeld bringt Zinsen, die Inflation frisst sie auf: 2023 verloren 10.000 € real rund 482 €. Was Anleger stattdessen tun und warum München dafür interessant ist. Weiterlesen
Saniertes, möbliertes Co-Living-Zimmer mit Bett, Schreibtisch und Spiegel
4 Min. Lesezeit Co-Living-Investment: Chancen und Risiken für Anleger Eigenes Zimmer, geteilte Küche, mehrere Mieter pro Wohnung: Was Co-Living-Immobilien für Anleger bedeuten, welche Risiken es gibt und wie LINVO Capital sie angeht. Weiterlesen